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Hallo, ich bin Marie-Christine Twardy und ich bin diejenige, welche all diese felligen kleinen Kreationen macht. Vor Kurzem habe ich mein Studium an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen abgeschlossen. Jetzt bin ich Diplom-Biologin. Wie die Teddybären mein Herz eroberten? Nun, ich hatte nie einen Teddybären, aber eines Tages im Jahre 1998...

das bin ich
...entdeckte ich den alten Bären meiner Mutter wieder, der inmitten von anderen Kuscheltieren auf dem Dachboden weilte. Da jegliche Firmenzeichen fehlten, packte mich eine Art "Detektivfieber". Aber weder meine Mutter noch meine Großeltern konnten mir weiterhelfen. Also wurde das erste Teddybuch gekauft, wodurch ich mit ziemlicher Sicherheit ermittelte, dass es sich um einen "Steiff Zotty" handelte.

ein Teil meiner Sammlung (inklusive meines alten Zotty)
Mein wachsendes Interesse an Bären blieb nicht unbeachtet und so bekam ich immer wieder Bären und Bärenbücher geschenkt. Natürlich habe ich bald auch angefangen, mir selbst Teddies zu kaufen. Mittlerweile befinden sich auch schon einige Teddybären bekannter Künstler in meiner Sammlung, zum Beispiel ein Winterbärger von Susanne Winterberg, deren Arbeit ich wirklich schätze.

die anderen Teile meiner Sammlung
Zu diesem Zeitpunkt schenkte ich den wenigen Schnitten in den Büchern noch kaum Beachtung. Das waren ja keine richtigen Teddybären, dachte ich, für Amateure.
An einem Herbsttag 1999 entdeckte ich ein Bärenmagazin in einem Supermarkt und kaufte es natürlich gleich. Ich war völlig verblüfft, dass es eine richtige "Bärenszene" gab und da waren ja auch noch andere Sammler, auch Teddykünstler gab es, Ausstellungen fanden statt,...! Ich war begeistert und jetzt packte mich das Teddyfieber voll und ganz.
Das Magazin enthielt auch zwei Schnitte und einer davon gefiel mir so gut, dass ich beschloss, die Bastelpackung zu bestellen und es einfach einmal zu versuchen. Das war "Eisbärli" (von Gabriele Lepahé). Und der ist mir bereits recht gut gelungen, oder?! Also folgten weitere Bastelpackungen.

Eisbärli, ca. 15 cm
Doch nun regte sich der Wunsch, selbst Stoffe für die Schnitte auszusuchen. Bald hatte ich einige Stoffe und alles, was man zum Bärenmachen halt so braucht, bestellt. Mein erster Schnitt ("Fab Four") aus einer Zeitschrift war nicht nur der erste ohne Bastelpackung, es war auch der erste, den ich nicht für mich machte. Einer Freundin gefielen nämlich meine Bären so gut, dass sie sich von mir einen zum Geburtstag wünschte. Der Schnitt wurde nur etwas vergrößert.

meine Freundin Sabine mit Bär
So ging es dann weiter mit Bärenschnitten anderer Künstlerinnen. "Fussel" (von Susanne Ptak) war einer von ihnen. Er hat auch schnell ein neues Zuhause gefunden und ist zu Anita gezogen.

Fussel wohnt jetzt bei Anita
Während dessen hatte ich schon versucht, Schnitte selbst zu entwerfen, doch ich warf sie wieder weg. Bis ich dann in einem Magazin eine Anleitung fand. Der erste Teddy, der aus meinem eigenen Schnitt entstand, heißt "Löffelchen". Er nahm an der 7. Europameisterschaft der Teddybärmacher 2000 teil. Daraufhin hat "Spekulatius" an einem Wettbewerb in Hennef auf der "Teddybär Total 2001" teilgenommen. Er wurde 41-ter von 48 Teilnehmern.
Heute haben meine Teddybären überall auf der Welt ein neues Zuhause gefunden - in Deutschland, Frankreich, der Schweiz, den USA, Belgien, Kanada, Großbritannien und sogar Russland. Vielleicht wird einer von Ihnen auch einen Platz in Ihrem Herzen finden?
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