Gingerbreadbear (Lebkuchenbär)
27. Juni 2008, 127 g, 22 cm, 6 Gelenke

Ein schlecht gelaunter Zeichentrickfilm-Charakter aus einem Kinderklassiker hat mich zu "Gingerbreadbear" inspiriert. Als Kind wollte ich diesen Charakter immer freundlicher sehen, so habe ich nun meinen eigenen Lebkuchenbär erfunden, der nicht so grummelig ist wie sein Zeichentrick-Kollege. Im Grunde ist "Gingerbreadbear" eine Mischung aus einem Lebkuchenmann und einem Nussknacker. Er ist ein ziemlich unkonventionelles Design mit Draht in seinen Beinen und Armen. Während seine Beine nicht gesplintet sind, sind seine Arme dennoch mit Pappgelenken befestigt. Auf diese Art und Weise kann er gut stehen und marschieren. Das Stahlgranulat in seinen Füßen hilft ihm beim Ausbalancieren. Sitzen ist nicht so das Seine. Wie die meisten meiner Designs hat er gesplintete Handgelenke und ein doppeltes Halsgelenk, damit er lebendiger wird. Er ist übrigens mit Schafwolle gefüllt. Seine Hände, sein Gesicht und sein Körper wurden mit der Nadel skulptiert. Seine Schuhe und sein Anzug bilden seinen Körper. Folglich hat er keine Zehen, dafür aber goldene Schuhbänder und Metallösen an seinen Füßen. Sein Körper ist aus verschiedenen kurzflorigen Mohairstücken gefertigt, die teilweise rasiert wurden. Die roten Streifen an Armen und Beinen wurden mit Kartoffeldruck-Technik auf den Rücken des weißen Mohairs aufgebracht, um diesen speziellen Look zu erzeugen. Sein Hut und seine Schulterpolster sind aus Filz gemacht. Die Schulterpolster wurden mit der selben roten Farbe gefärbt wie die Streifen. Goldene Fransen und weiße Stickerei zieren seine Schulterpolster. Sein schwarzer Hut ist mit einer goldenen Kordel dekoriert. Die Mandeln sind aus Fimo gemacht. Seine schwarze Nase ist gestickt und gewachst. Schließlich wurden noch Schattierungen mit Copic-pens auf sein Gesicht aufgebracht.

"Gingerbreadbear" ist ein liebenswerter Zuhörer, der immer still darauf wartet, dass ihm jemand Geschichten erzählt. Er liebt Weihnachten, Spielzeugeisenbahnen und Zugreisen. Dabei liebt er es, den Schaffner zu spielen.

"Gingerbreadbear" trifft sein Geschwisterchen "Schneemännchen" wieder und lebt jetzt auch bei Nicole in Grünbach, Österreich.